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HNO Praxis Elmshorn
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Hyposensibilisierung gegen Allergene (Spezifische Immuntherapie)

Lieber Patient,

Was ist das für eine Therapie?


Die Hyposensibilisierung ist die einzige kausal wirksame und langfristig erfolgreiche Therapie bei Allergien. Diese Art der Therapie hat in vielen internationalen Studien ihre Wirksamkeit bewiesen und ist somit die einzige Behandlungsform, die in der Lage ist, langfristig allergische Symptome zu reduzieren oder sogar zu beseitigen. Es handelt sich dabei um eine Spritzentherapie mit sehr dünnen Nadeln, wobei der Stoff gegen den der Patient allergisch reagiert direkt unter die Haut injiziert wird. Ziel der Behandlung ist es, den Körper bzw. bestimmte Abwehrzellen (T-Lymphozyten), die für die Allergieantwort des Körpers verantwortlich sind, an das Allergen zu gewöhnen. Diese ist für viele Allergene möglich wie zum Beispiel Frühblüher, Gräser, Roggen, Hausstaubmilbe, Insektengifte und einige Tierhaare. In einigen Fällen ist inzwischen auch eine Hyposensibilisierung mittels Tablettentherapie möglich 

Wie lange und wie oft werde ich behandelt?


Diese Behandlung sollte zunächst wöchentlich erfolgen. Nach ca. sieben Spritzen werden die Abstände auf ein Intervall von vier Wochen ausgedehnt. Der Patient sollte dabei die Abstände möglichst genau einhalten. Falls sich diese Termin jedoch zum Beispiel durch Urlaubsreisen nicht immer einhalten lassen, so wird die Dosis entsprechend reduziert und die Dauer der Behandlung verlängert sich.
Die Gesamtdauer der Behandlung beträgt in der Regel ca. 3 Jahre (Hausstaubmilbe bis zu 5 Jahren)

Wirkt diese Therapie auch bei allergischem Asthma?


Inzwischen wurde auch in vielen klinischen Studien belegt, dass die Hyposensibilisierung die einzige Therapie ist, die einen so genannten Etagenwechsel verhindert, d.h. die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von allergischem Asthma wird deutlich verringert.
Auch bei bestehendem allergischem Asthma kann die Hyposensibilisierung einen günstigen Effekt haben, d.h. dass die Anfallshäufigkeit sinkt und Asthmamedikamente können niedriger dosiert werden.

Wer sollte sich eine solchen Therapie unterziehen?


Grundsätzlich kommt jeder Patient in Frage mit einer starken Symptomatik bei Kontakt mit den Allergen. Auch bei Kindern sind hervorragende klinische Ergebnisse erzielt worden. Patienten mit vielen verschiedenen Allergien dagegen eignen sich meist weniger.
Ob Sie für diese Therapieform in Frage kommen muss mittels eines Allergietestes und ggf. einer Blutuntersuchung festegestellt werden. Diese Untersuchungen können Sie in unserer Praxis durchführen lassen.

Was bestehen für Risiken bei der Behandlung?


Grundsätzlich besteht bei dieser Behandlung immer die Möglichkeit von allergischen Reaktionen. Um die Gefahr zu minimieren, müssen die Patienten nach der Injektion mindestens 30 Min in der Praxis bleiben. Außerdem müssen die Patienten den Arzt über jede Form der körperlichen Beschwerden, neue Krankheiten oder zusätzliche Impfungen informieren. Ggf. muss dann die Dosis reduziert oder die Spritze ausgesetzt werden. Bei Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen ist die Gefahr von schweren allergischen Reaktionen minimal.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten.

Ihre Dres. med. U. Sonnemann und J.C. Engelke


http://www.alk-abello.de

 

 

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